Vorankündigung
Einladung
zur Landesverbandstagung
am 23. Juni 2012, 10.00 Uhr
in Gelnhausen, Main-Kinzig-Forum
zum Thema
Lernen und Psyche
Die diesjährige Verbandstagung in Gelnhausen steht unter dem Thema: LERNEN UND PSYCHE,denn negative Erfahrungen während der Kindergarten- und Schulzeit beschädigen oft die Identität von Kindern mit Sprach-, Hör- und Lernbehinderungen und beeinträchtigen ihr Verhalten im Alltag; so dass die Psyche das Lernen einschränkt und ihre Teilhabe in der Gemeinschaft einschränkt. Eine Folge davon können Verhaltensauffälligkeiten, Vereinsamung oder auch psychische Erkrankungen sein.
Was können wir tun, um Kinder stark zu machen? Wie können wir diesen Problemen entgegen treten? Wie können wir sie angemessen begleiten? Wie können wir sie unterstützen, damit ihr Lernen nicht von psychischen Barrikaden behindert wird? Wie können wir solche Probleme rechtzeitig erkennen?
Der Landesverbandstag richtet sich an Eltern, Mitglieder von Sprechen-Hören-Lernen Fördern, Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeorganisationen, Institutionen, die Menschen mit diesen Handicaps unterstützen und begleiten, sowie Lehrer/-innen, Erzieher/-innen, Schulaufsicht und allen an Schule Beteiligten.
Wir sind der Überzeugung, dass wir im Dialog untereinander Lösungsansätze finden, die dazu beitragen, dass die Kinder ihren Schulalltag und ihr Leben in der Gemeinschaft unbeschwerter erleben können.
Ziel ist eine gemeinsame Strategie, zur Umsetzung und Qualitätssicherung auf diesem Weg.
Mit freundlichen Grüßen
DER VORSTAND
Anmeldung
bis 20. .6. 2012 an die Geschäftsstelle, Überweisung der Tagungsgebühren auf Kto.Nr.147 47 400, BLZ 513 900 00 Volksbank Mittelhessen eG, Kennwort: Landesverbandstagung
Tagungskosten: 30,00€ incl. Mittagessen
Themenschwerpunkte und Referenten entnehmen Sie bitte in Kürze dieser Homepage
Terminverschiebung Regionalkonferenz Südhessen
Achtung Terminverschiebung!
Regionalkonferenz Südhessen
liebe Interessentin, lieber Interessent,
auf Grund aktueller Terminprobleme müssen wir die Konferenz auf den Herbst verschieben.
Der Termin und der Tagungsort werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Wir bitten um Verständnis
Der Vorstand
Regionalkonferenz Südhessen
SPRECHEN-HÖREN-LERNEN FÖRDERN
Landesverband Hessen e.V.
Einladung
zur
Regionalkonferenz Südhessen
am 24. Mai 2012, 18.30 Uhr
in der
Karl-Krolopper Schule
Potsdamer Weg 4-6
65451 Kelsterbach
06107-9868910
www.kks-kelsterbach.de
1. Begrüßung und Vorstellungsrunde
2. Landesverband und Schulen im Dialog: Förderschulen mit
dem Schwerpunkten Lernen, Sprache, Hören, Schulen mit
gemeinsamen Unterricht und inklusiven Unterricht unter den
Aspekten des Hessischen Schulgesetz und dem Entwurf der VO
über Unterricht und Erziehung von Schülerinnen und Schülern mit
sonderpädagogischem Förderbedarf: Probleme, Auswirkungen
regionale Besonderheiten
3. IdA, ein ESF-Programm für Menschen mit Beeinträchtigungen und
Behinderungen
4. Verschiedenes
Ende der Regionalkonferenz gegen 21.00 Uhr
Die Veranstaltung richtet sich an alle Eltern, Angehörige, Lehrer, Erzieher, Vereine,Verbände und Selbsthilfegruppen, die sich mit den Konsequenzen der UN-Konvention und dem veränderten Hessischen Schulgesetz für Menschen mit Sprach-, Hör- und Lernbehinderungen auseinandersetzen wollen.
Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.
Anmeldungen bitte bis 23.5. 2012 an die Geschäftsstelle senden
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Jürgen Jung
1.Vorsitzender
SPRECHEN-HÖREN-LERNEN FÖRDERN
Landesverband Hessen e.V. Tel: 06403-64511
Geschäftsstelle: Haydnstraße 27, 35440 Linden
lvhessen@shlf.de www:shlf.de
Anfahrtshinweise finden Sie unter: www.kks-kelsterbach.de
Neues Forum jetzt online
Einladung zur Mitgliederversammlung
Sehr geehrtes Mitglied
Sehr geehrte Interessenten
E I N L A D U N G
Liebe Mitglieder, liebe Freunde Linden, den 28. Feb. 2012
Zu unserer Mitgliederversammlung 2011: Bildung gerecht gestalten
am Samstag, den 24. März 2012, um 14.00 Uhr
im Hotel „Deutsches Haus“ 35510 Butzbach, Bahnhofstraße 9, Tel.: 06033/8801-0
laden wir Sie herzlich ein.
(Änderungen vorbehalten)
Anmeldungen bis spätestens 19.03.2012 an die Geschäftsstelle senden
I Begrüßung der Teilnehmer durch den Vorsitzenden
II Hessischer Aktionsplan: Wo bleiben unsere Zielgruppen
Referentin: Frau Häuser zu den Themen Bildung und Arbeit
Initiative Inklusion: Projektansätze der beiden Berufsbildungswerke in Hessen
Referent: Carsten Rehbein, BBW- Südhessen
Nachstehende Tagesordnung der Mitgliederversammlung ist vorgesehen:
1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Geschäftsbericht des Vorsitzenden
3. Kassenbericht der Kassiererin
4. Bericht der Kassenprüfer
5. Entlastung des Vorstandes
6. Ehrungen für 10-jährige und 25-jährige Mitgliedschaft
7. Veranstaltungen im Geschäftsjahr 2012
8. Anträge
9. Verschiedenes
Anträge sind bis spätestens 10. März 2012 mit Begründung an unsere Geschäftsstelle zu richten.
Gäste sind herzlich willkommen
Mit freundlichen Grüßen
DER VORSTAND
Hans-Jürgen Jung
1.Vorsitzender
Nachruf
Wenn Freundschaft und Respekt gelingen,
wird Wandel und Fortschritt folgen.
Norm Green
Wir nehmen Abschied von
Maria Wisnet
Schulleiterin
der Johannes-Vatter-Schule, Friedberg
Frau Maria Wisnet ist am 1. Februar 2012 plötzlich und völlig unerwartet verstorben.
Maria Wisnet hat über Jahrzehnte mit uns intensiv und konstruktiv zusammengearbeitet. Sie unterstützte uns mit ihrem Fachwissen und brachte ihre positive Einstellung gegenüber Menschen mit Behinderungen in unsere Arbeit ein.
Wir trauern um Frau Maria Wisnet, werden sie und ihr Engagement sehr vermissen Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren.
SPRECHEN HÖREN LERNEN FÖRDERN LERNEN FÖRDERN
Landesverband Hessen e.V. Bundesverband e.V.
Hans-Jürgen Jung Ursula Häuser Mechthild Ziegler
Regionalkonferenz Mitte
SPRECHEN-HÖREN-LERNEN FÖRDERN
Landesverband Hessen e.V.
Einladung
zur
Regionalkonferenz Mitte
am 23. Februar 2012, 18.00 Uhr
im Bürgerhaus Klein-Linden,
Zum Weiher 33
35398 Gießen
Telefon: 0641 – 21787
1. Begrüßung und Vorstellungsrunde
2. Landesverband und Schulen im Dialog: Förderschulen mit dem Schwerpunkten Lernen, Sprache, Hören, Schulen mit gemeinsamen Unterricht und inklusiver Unterricht unter den Aspekten des Hessischen Schulgesetz und dem Entwurf der VO über Unterricht und Erziehung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf: Probleme, Auswirkungen, regionale Besonderheiten
3. IdA, ein ESF-Programm für Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen
Ursula Häuser
4. Verschiedenes
Ende der Regionalkonferenz gegen 21.00 Uhr
Die Veranstaltung richtet sich an alle Eltern, Angehörige, Lehrer, Erzieher, Vereine und Verbände, die sich mit den Konsequenzen der UN-Konvention und dem veränderten Hessischen Schulgesetz für Menschen mit Sprach-, Hör- und Lernbehinderungen auseinandersetzen wollen.
Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.
Anmeldungen bitte bis zum 20.02.2012 an die Geschäftsstelle
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Jürgen Jung
1.Vorsitzender
Das sollten Sie wissen
Menschen mit Behinderungen haben immer noch Nachteile und stehen vor Barrieren, auch wenn sie sich um eine Ausbildung oder einem Arbeitsplatz bemühen. Dabei sind sie nicht unbedingt weniger leistungsfähig als andere. Im Rahmen der Umsetzung der VN-Konvention für die Rechte behinderter Menschen, die eine umfassende Barrierefreiheit und einen gleichberechtigten Zugang zu allen Lebensbereichen einfordert, wird sich auch die Arbeitsförderung und die berufliche Rehabilitation verändern.
Nachfolgend finden Sie die Erklärung einiger Begriffe, die Sie kennen sollten, wenn Sie mit der Agentur für Arbeit in Kontakt treten, um Ihr Kind mit einer Sprach-, Hör- oder Lernbehinderung bei der Suche nach einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu unterstützen.
„Behindert“ ist ein Mensch um Sinne des Gesetzes, wenn seine körperliche Funktion, seine geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit nicht nur vorübergehend wesentlich gemindert ist – wenn er dadurch Hilfen, z.B. für die Teilhabe am Arbeitsleben benötigt.
„Schwerbehindert“ ist ein Mensch nach dem Sozialgesetzbuch IX (SGB IX), wenn vom Versorgungsamt ein Grad der Behinderung von mindestens 50 oder mehr festgestellt ist. Beachten Sie: der Grad der Behinderung sagt nichts über die berufliche Leistugsfähigkeit eines Menschen aus.
„Gleichgestellt mit behinderten Menschen“ werden Personen mit einem Behinderungsgrad vom mindestens 30 aber unter 50 von der zuständigen Agentur für Arbeit, wenn die Aufnahme oder der Erhalt des Arbeitsplatzes behinderungsbedingt gefährdet ist. Das gilt auch für die berufliche Ersteingliederung und Ausbildung.
Regionalkonferenz Nord im BBW Nordhessen Kassel
Die Regionalkonferenz am 10.11.2011 stand unter dem Zeichen der UN-Konvention und deren Auswirkungen für Schülerinnen und Schüler mit dem Schwerpunkten Lernen, Hören und Sprache. Nach der Neufassung der sonderpädagogischen Förderung im Hessischen Schulgesetz und der daraus resultierenden Verordnung wird sich einiges verändern.Hinzu kommt der Hessische Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Konvention in Hessen, der ebenfalls für den Bereich Bildung einige Punkte festschreiben wird, die es ebenfalls zu erfüllen gilt.
“In allen Schulen wird es durch die Inklkusion Veränderungen geben, die wir im Interesse der Kinder mit Sprach-,Hör-und Lernbehinderungen intensiv begleiten müssen” eröffnete Ursula Häuser die Diskussion. Kritisch sehe der Verband vor allem die Übergänge Kindergarten – Schule, den Übergang nach Klasse 5, vor allem aber den Übergang von der Schule in Ausbildung oder Studium. Hier sehe man die größten Schwierigkeiten, da noch völlig unklar ist, wie sich gerade an dieser Schnittstelle die Unterstützungssysteme entwickeln würden. Sie forderte die Anwesenden auf, den Weg der Kinder und Jugendlichen intensiv zu begleiten.
Deutlich wurde im Rahmen der Diskussion, dass Kollegien der Schulen besorgt seien, ob eine ausreichende sonderpädagogische Förderung für die Kinder zur Verfügung stehen wird. Erste Auswirkungen der Inklusion werden im kommenden Schuljahr zu verzeichnen sein, so die Auffassung der Regionalkonferenz. “Wenn die Kinder nicht ausreichend Unterstützung auf ihrem Weg erfahren, kann man nicht erwarten, dass sie einen Abschluss erreichen bzw. eine Ausbildung beginnen können” sorgte sich ein Teilnehmer.
Förderschulen und Beratungs- und Förderzentren, vor allem aber auch die allgemeinen Schulen, von der Grundschule bis zur beruflichen Schule stünden vor einer neuen Aufgabe, die heute noch nicht umfassend formuliert werden kann.Es wird nicht ausreichen, die sonderpädagogische Kompetenz der Beratungs- und Förderzentren in die allgemeine Schule mit einzubeziehen. Die Entwicklung wird vor allem große Veränderungen in der Lehreraus-, Fort- und Weiterbildung erfordern. Hier müsse noch viel passieren.
Wie es mit der beruflichen Rehabilitation und der Ersteingliedeung in den kommenden Jahren aussehen werde, sei heute noch nicht absehbar. Auch die Entwicklung der Berufsbildungswerke stehe unter dem Einfluss der UN-Konvention und der damit einhergehenden gesellschaftlichen Entwicklungen, erklärte der Leiter des BBW Nordhessen,Klaus Winger. Das BBW Nordhessen stünde vor neuen Aufgaben – so wie alle Berufsbildungswerke-, würde sie annehmen und an Konzepten zur Verbesserung der Übergänge in eine Ausbildung mit erarbeiten.
“Der Landesverband wird Ihnen ein aktiver Partner auf diesem Weg sein, sowohl für die Schule als auch für die BBWs und für die Bildungsträger, mit denen wir in Kontakt stehen,” schloss der Verbandsvorsitzende Hans-Jürgen Jung die Konferenz.
Kultusministerkonferenz will Reform des Übergangssystems Schule-Beruf
Zukünftig sollen verstärkt unnötige Warteschleifen für Jugendliche beim Übergang von der Schule in eine Ausbildung vermieden werden. Deshalb sollen die schulischen Angebote des Übergangssystems weiterentwickelt werden, entschied die Kultusministerkonferenz im November.
Sie erteilte an den Unterausschuss Berufliche Bildung einen entsprechenden Arbeitsauftrag. Dieser soll bestehende schulische Maßnahmen des Übergangssystems auf Wirksamkeit und Zukunftsfähigkeit überprüfen. Ziel ist eine Optimierung der Angebote, um sie in einem nächsten Schritt zu vereinheitlichen.
Im Bereich der schulischen Übergangsmaßnahmen will die KMK eine Verbesserung der Anschlussfähigkeit an die duale Ausbildung erreichen. Um Bildungsgänge besser miteinander zu verzahnen und die Anrechenbarkeit von Übergangsmaßnahmen zu erhöhen, orientiert sich die KMK bei der Erarbeitung ihrer Reformvorschläge eng an den Ausbildungsordnungen. Auf der Basis eines internen Diskussionspapiers der KMK soll eine schnelle Beschlussfassung angestrebt werden.
Quelle: KMK

