Weihnachten 2020

 

Liebes Mitglied,

da es uns wegen der Corona-Pandemie dieses Jahr nicht möglich ist, Ihnen persönlich ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute fürs neue Jahr zu wünschen, grüßen wir Sie auf diesem Weg ganz herzlich. Wir sind froh und dankbar, dass Sie SHLF auch 2020 treu geblieben sind und hoffen, dass Sie auch in den kommenden Jahren Teil unserer Gemeinschaft bleiben werden.

Für uns alle war das zu Ende gehende Jahr ein besonderes, und so, wie es aussieht, werden auch die kommenden Monate von der Pandemie geprägt sein. Vor allem diejenigen unter uns, die wegen einer Krankheit, einer Behinderung oder ihres Alters den Kontakt mit anderen Menschen nahezu vollständig meiden müssen, haben es zurzeit sehr schwer. Ihnen und allen anderen Mitgliedern wünschen wir nicht nur, dass sie gesund bleiben, sondern wir versichern Ihnen: Der LV SHLF steht gerade jetzt fest an Ihrer Seite.

Auch die übergeordneten Verbandsstufen auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene sind jetzt verstärkt mit Rat und Tat für Sie da. Selbst wenn der persönliche Kontakt derzeit nur in Ausnahmefällen möglich ist, bietet SHLF seinen Mitgliedern Beratungen und Leistungen an.

Wir wünschen Ihnen, Ihrer Familie und allen Ihren Lieben frohe Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr, in erster Linie natürlich Gesundheit!

Schauen Sie gerne auf unserer Homepage: www.shlf.de .

Besuchen Sie uns auf Facebook: https://www.facebook.com/Sprechen-Hoeren-Lernen-Foerdern-Landesverband-Hessen-1860533157357201/

Scheuen Sie sich nicht, uns zu schreiben: Email: post@lernen-foerdern-hessen.de

Der Vorstand

Weihnachten 2020

 

 

Inklusion und digitale Bildung

Die Covid-19-Pandemie hat die Bedeutung der Digitalisierung für die Bildung besonders deutlich gemacht. Daher ist es wichtig, dass alle Menschen die Möglichkeiten der neuen Methoden und Techniken nutzen können – auch wenn sie geistig oder körperlich eingeschränkt sind.

Vor diesem Hintergrund bündelt eine neue Übersicht des Deutschen Bildungsservers nun die online verfügbaren Informationen zu Inklusion und digitaler Bildung. Anlass ist zudem, dass die Vereinten Nationen am 3. Dezember jedes Jahr an die Rechte von Menschen mit Behinderungen erinnern.

Einen Schwerpunkt der neuen Übersicht bilden Initiativen, die sich mit dem Thema befassen. So wird zum Beispiel das entsprechende Informationsangebot der Aktion Mensch vorgestellt. Dort kann man unter anderem nachlesen, wie Tablets und Apps Kinder mit Behinderungen beim Lernen unterstützen können. Die Zusammenstellung des Deutschen Bildungsservers verlinkt zudem auf die Förderrichtlinie „Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie auf die Informationsstelle Open Educational Resources (OERinfo). Diese zeigt beispielsweise auf, wie offene und lizenzfreie Bildungsmedien für inklusiven Unterricht genutzt und an individuelle Bedarfe angepasst werden können.

Die Informationssammlung des Deutschen Bildungsservers geht auch auf viele Forschungsarbeiten und Studien zur digitalen Teilhabe ein. So hat etwa das Meinungsforschungsinstitut forsa Lehrkräfte nach ihren Einstellungen zur Inklusion und ihren diesbezüglichen Erfahrungen befragt. In einem anderen Projekt entwickeln die Universitäten Duisburg-Essen und Siegen gemeinsam mit Lehrkräften und Studierenden digitale Lernumgebungen für einen inklusiven Unterricht. Die Übersicht verweist außerdem auf die rechtlichen Grundlagen zur Inklusion und auf Beispiele, wie Hochschulen im europäischen Ausland den Zugang behinderter Menschen sicherstellen. Nicht zuletzt erfahren Interessierte, worauf es in der Weiterbildung ankommt, um E-Learning barrierefrei umzusetzen.

Hier finden Sie die Übersicht „Inklusion und digitale Bildung. Synergien von digitaler Bildung und Inklusion behinderter Menschen“ des Deutschen Bildungsservers.

Weitere Informationen
www.institut-fuer-menschenrechte.de/aktuelles/detail/35-verbaendekonsultation-zur-umsetzung-des-european-accessibility-act

Informationen zu Corona

Liebe Leser*innen,

heute senden wir nochmals Informationen bzgl. Corona.

Zusammenfassung der neuen Corona-Regelungen in Hessen… befindet sich im Internet hier:

https://www.hessen.de/fuer-buerger/corona-hessen/fragen-und-antworten-zu-den-wichtigsten-regelungen

Schnelltests

Details zum Prozedere rund um die Antragstellung und Anwendung der Schnelltests sind hier zusammengestellt:

https://soziales.hessen.de/gesundheit/corona-hessen/verfahren-zur-feststellung-der-menge-poc-antigen-tests-nach-ss-6-abs-3-coronavirus-testverordnung

Quelle: Die Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen

LERNBEHINDERUNG

Familienhintergrund, Intelligenz und berufliche Zukunft – Einige Zusammenhänge nach aktuellen Studien
Wenn es schulisch-beruflich und bei der Bewältigung anderer Lebensaufgaben dauerhaft nicht so gut läuft, kommen regelmäßig Fragen nach den Ursachen auf. Spielt das familiäre und/oder soziale Umfeld eine Rolle? Sind es persönliche Besonderheiten körperlicher oder seelischer Natur, die zu den Schwierigkeiten führen? Zur Klärung macht der Vortrag mit einigen Zusammenhängen zwischen Familienhintergrund, Intelligenz und beruflicher Zukunft bekannt, die aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen anbieten. Die Ausführungen münden in Überlegungen zum pädagogischen Ertrag dieser Studien und dem Umgang mit sozialer Benachteiligung.
Video zum Vortrag: Prof. Karl-Heinz Eser

Quelle:youtube

Aktion Mensch warnt vor verstärkter Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderungen

Aktion Mensch warnt: Corona-Pandemie wirft Inklusion auf dem Arbeitsmarkt um vier Jahre zurück

Laut Inklusionsbarometer Arbeit 2020 der Aktion Mensch und des Handelsblatt Research Institutes liegt die Anzahl der arbeitslosen Menschen mit Schwerbehinderung in Deutschland im Oktober 2020 um rund 13 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Damit sind derzeit 173.709 Menschen mit Behinderung ohne Arbeit – der höchste Wert seit 2016. Nähere Einzelheiten können Sie der Pressemitteilung mit weiterführenden Links entnehmen:

https://www.aktion-mensch.de/presse#/pressreleases/aktion-mensch-warnt-corona-pandemie-wirft-inklusion-auf-dem-arbeitsmarkt-um-vier-jahre-zurueck-3053943

Pressemitteilung des Hessischen Finanzministeriums zur Anhebung der Steuerpauschbeträge für Menschen mit Behinderungen

Liebe Mitglieder,

zu Ihrer Information  übermitteln wir Ihnen zwei aktuelle Hinweise zu den neuen Steuerpauschbeträgen sowie den Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen .

Pressemitteilung des Hessischen Finanzministeriums zur Anhebung der Steuerpauschbeträge für Menschen mit Behinderungen

Das HMdF hat heute zum Inkrafttreten der neuen Regelungen ab 2021 folgende Pressemitteilung veröffentlich:

https://finanzen.hessen.de/presse/pressemitteilung/anhebung-der-pauschbetraege-fuer-menschen-mit-behinderung-und-des-pflege-pauschbetrags-ab-2021

Quelle: Die Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen

 

Aktivität und Teilhabe – So will ich leben

Liebe Mitglieder und Interessierte,

der Bundeverband Lernen Fördern hat eine  neue Broschüre „So will ich Leben“ soeben fertig gestellt. Sie richtet sich direkt an Jugendliche und junge Erwachsene, die ihr Leben selbst gestalten wollen.

In der Broschüre geht es um die Grundbedürfnisse junger Menschen, ihre Selbstwirksamkeit und Achtsamkeit. Themen wie Resilienz, Bindung und Beziehung werden aufgegriffen und mit Beispielen junger Menschen dargestellt.

Die Broschüre ist in Einfacher Sprache gut lesbar geschrieben. Sie dient der eigenen Information und ist aber auch Grundlage, um die betreffenden Themen einzeln oder in Gruppen mit jungen Menschen zu bearbeiten.

Die Broschüre erhalten Sie als pdf in der Anlage.  Die Printversion können Sie gerne gegen Erstattung der Versandkosten bei uns bestellen.

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Barrierefreie Informationen zum Coronavirus

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe hat barrierefie Informationsmaterialien zum Umgang mit dem Coronavirus zusammengefasst.

Überblick zu barrierefreien Informationsangeboten zum Coronavirus

Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. hat am 13. Oktober 2020 eine Pressemitteilung zum barrierefreien Informationszugang zur 2. Corona-Welle  Dieses Dokument in neuem Tab öffnen und vorlesen für Gehörlose erstellt.

Seit dem 16. Juni 2020 steht die Corona-Warn-App der Bundesregierung im Google Play Store und Apple Store zur Verfügung. Aus diesem Grund gibt es von der Bundesregierung eine Internetseite in Leichter Sprache sowie Gebärdensprachenvideos, um über die Anwendung, deren Nutzen und Ziele zu informieren.

Auf Anregung verschiedener Betroffenen- und Spitzenverbände wie auch der BAG SELBSTHILFE ist die Bundesregierung derzeit bemüht, neue barrierefreie Angebote anzubieten bzw. bestehende barrierefrei zu gestalten. Ergänzend zu den vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) genannten Angeboten sind aktuell diese zu empfehlen:

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat aktuell bestehende Informationsmöglichkeiten um nachfolgende Maßnahmen ergänzt:

Information des BMG: Handzettel mit Informationen zum Coronavirus in Brailleschrift sind derzeit in Auftrag.

Quelle: Bundesarbeitsgmeinschaft Selbsthilfe e.V. :  https://www.bag-selbsthilfe.de/coronavirus-barrierefrei/

Bildungsgerechtigkeit und Gesundheitsschutz in der Pandmie

Elternverbände starten eine gemeinsame Petition für mehr Corona-Schutz in Schulen – die KMK reagiert

20 der gr0ßen Elternverbände in Deutsd haben eine Petition gestartet, um den Druck auúf die Politik zu erhöhen. Dies macht offenbar Eindruck.

Die KMK kündigt – erstmals seit Beginn der Pandmie – mit Eltern- und Lehrerverbänden Gespräche führen zu wollen. „Das Präsidium der Kultusministerkonferenz wird zeitnah mit den Lehrer- und Elternverbänden über die Situation in der Corona-Pandemie diskutieren“, so heißt es in einer Mitteilung.

Elternverbände fordern, dass die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts für Schulen eingehalten werden

Schon das aber steht den Forderungen, die die großen Elternverbände in Deutschland nun gemeinsam in einer Petition erheben, entgegen. Sie verlangen nämlich – statt des willkürlichen Vorgehens der Landesregierungen – eine länderübergreifende Entscheidungsgrundlage für den Infektionsschutz an Schulen. Konkret: „Wir fordern einen einheitlichen, verbindlichen Stufenplan mit abgestuften Hygienemaßnahmen vor Ort. Die ‚Präventionsmaßnahmen in Schulen während der COVID-19-Pandemie. Empfehlungen des Robert Koch-Instituts für Schulen‘ vom 12.10.20 müssen unverzüglich und vollumfänglich in allen Schulen und im ÖPNV / Schülerbeförderungsverkehr umgesetzt werden.“

wer mehr Infomationen möchte:

https://www.news4teachers.de/2020/11/die-grossen-elternverbaende-starten-eine-gemeinsame-petition-fuer-mehr-corona-schutz-in-den-schulen-die-kmk-reagiert/

unter diesem Link findet Ihr die Petition:

https://www.openpetition.de/petition/online/bildungsgerechtigkeit-und-gesundheitsschutz-in-der-pandemie

Ärzte schlagen auch Alarm und verweisen auf die Ansteckung der Kinder hin. 

Vergessen werden die Risikogruppe unter dem Punkt “Öffnung der Schulen”

Mehrere Ärzte berichten auch das es immer mehr Kinder gibt, die auf der Intensiv oder Kinderstation liegen. Gerade diejenigej mit Vorerkrankungen.

Zusätzlich wird vergessen, dass auch oft Oma und Opa in die Betreuung der Kinder einbezogen werden. Das es Eltern gibt, die zur Risikogruppe gehören und das es Kinder gibt. Die Kindestationen sind laut Ärzten nicht berücksichtigt worden. Ebenfalls schaffen es die Kinderärzte im normalen Alltag nicht jedes Kind zu testen.

Die Kindermedizin war in weiten Teilen sowieso schon vor Corona kaum lukrativ und wurde immer mehr in die Schranken verwiesen. Die Einsparungen hier hatten vorher schon Folgen die in etlichen Berichterstattungen dargestellt worden sind.

Eine Reform des DRG Systems und EBM muss dringend geschehen.

Nur dann kann Personal wieder aufgebaut werden und Investitionen geschehen, aber vor allem auch eine adäquate Behandlung der Kinder. In Anlehnung an die Kinderrechte die ins Grundgesetz gehören. Im Grunde gilt das auch für Erwachsene Patienten. Es müssen alle chronisch erkrankten Menschen wieder richtig behandelt, aber auch die Leistung der Mediziner entsprechend bezahlt werden.

Ergebnisse aus Studien sollten erst mit Experten besprochen,validiert und verifiziert werden, bevor sie an die Öffentlichkeit getragen werden.

Dieses hin und her bringt nur Unruhe und Unsicherheit rein.

Fazit :

  1. Experten an einen Tisch
  2. Dann Beratung der Politiker
  3. Forum einrichten für Mediziner allgemein zur Information dieser.
  4. Es müssen dringend gangbare Mittelwege her.Zur r Öffnung der Schulen und Unterricht für alle Schülerinnen und Schler, aber auch zum Schutz aller  Menschen.